Energiewendebündnis Rothenburg

Energiewendebündnis

Aus der Seite des Energiewendebündis:

"Betroffen von der Not der japanischen Bevölkerung durch die Erdbeben und den Tsunami im März 2011 und erschüttert durch die Zerstörung der Atomreaktoren in Fukushima und ihre verheerende Folgen hat sich in Rothenburg spontan ein "Energiebündnis" gebildet.

Es besteht sowohl aus Einzelpersonen wie aus Vertretern von Naturschutzgruppen, Parteien und Kirchen. Es versteht sich als überparteiliches Gewissen, das die Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima als Chance begreift für eine grundsätzliche Energiewende weg von der Atomkraft hin zu regenerativen Energiequellen, und zwar in schnellstmöglicher Zeit. Wir glauben, dass kein Mensch die Gefahren einer Kernkraftwerks-Havarie verantworten kann. Sie haben globale und Generationen übergreifende Ausmaße. Verbirgt schon die Energiegewinnung durch eine "ordentliche" Funktion der Kernkraftwerke ihren wahren Preis, so sind die Auswirkungen einer Kernschmelze nahezu unbezahlbar. Versicherungen haben daraus die Konsequenzen gezogen: Atomkraftwerke können nicht versichert werden.

Ziehen auch wir die Konsequenzen und tun das Unsere. Wenn nicht jetzt - wann dann?"

Auch die SPD ist beteiligt gewesen an den Mahnwachen und am Aufbau des Bündnisses. Interessierte sind zu jedem Treffen herzlich eingeladen.

Treffen finden jeden zweiten Montag im Monat, meist im Gasthof zum Goldenen Greifen in Rothenburg.